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Konsummotorik Material Organisatorisches

Materialien & Arbeitsplatz [KW24]

Der erste Schritt diese Woche war es, das bisher gesammelte Baumaterial für die Motorikschleife in mein „Atelier“ (i.e. in mein altes, leerstehendes Kinderzimmer im Haus meiner Mutter) zu transportieren. Den Großteil des Materials habe ich schon besorgt, da der Thesis-Anmeldung neben der inhaltlichen Recherche und der groben Konzeption auch die Material-Recherche voran gegangen ist. Denn nichts wäre blöder als das ~perfekte~ Konzept earbeitet zu haben, nur um dann während der Umsetzung festzustellen, dass man a) kein passendes Material findet b) das Material sich ganz anders verhält als angenommen oder c) das Material wesentlich teurer ist als erwartet und/oder man deutlich mehr braucht als geschätzt. Daher habe ich im Vorhinein folgende Besorgungen getätigt:

Materialien

Inspirations- & Referenzmaterial

Da ich eine überdimensionierte Motorikschleife bauen möchte, habe ich mir zuallerst einmal eine handelsübliche Motorikschleife besorgt um ein Referenzobjekt zu haben. [0,00€ aus dem Umsonstladen des AZ-Köln]

Motorikschleife (Maße circa 30 x 30 x 30 cm)

Material für die bunten Bahnen der Motorikschleife

Das Grundgerüst wird aus Aluminium-Verbundrohren bestehen. Diese lassen sich ohne Hilfsmittel biegen und sind dennoch relativ stabil, sodass sie sich nicht beim bloßen „spielen“ verbiegen. Es gibt sie in den Durchmessern 16mm, 20mm und 26mm. Desto größer der Durchmesser desto stabiler die Rohre. Am liebsten hätte ich die 26er Variante gewählt, aus kostentechnischen Gründen habe ich mich allerdings für die 20er Rohre entschieden. Denn desto dicker das Rohr, desto dicker muss auch der farbige Schrumpfschlauch sein, den ich zum Ummanteln der Rohre nutzen möchte. Und die Dinger sind in größeren Durchmessern echt teuer.

Ich habe zum groben Berechnen der benötigten Mengen die originale Motorikschleife und ihre Bahnen ausgemessen und ihre Originalmaße (30 x 30 x 30 cm) auf auf einen Maßstab von circa 200 x 200 x 200cm umgerechnet. Daraus ergab sich Folgendes:

Je nach Form der Bahn werden ca. 7-13m Rohr und die respektive Menge Schrumpfschlauch benötigt.

Mindestmenge Alu-Verbundrohr: 13m * 3 = 39m (nächstgrößte zu kaufende Einheit = 50m)

Mindestmenge Schrumpfschlauch pro Farbe: 13m (aufgerundet auf 15m um ggf. Verschnitt ausgleichen zu können)

Berechnung des benötigten Materials für das Grundgerüst
Material für das Grundgerüst
  • 50m Aluminium-Verbundrohr (⌀ 20mm), meterware, aufgerollt [67,90 €]
  • Zu Testzwecken: Reststücke von Alu-Verbundrohren in verschiedenen Durchmessern (⌀16, 20, 26 mm) in Längen zwischen 10cm und 200cm [0,00 € via ebay Kleinanzeigen]
Material zum „Färben“ des Grundgerüstes
  • 3x15m Schrumpfschlauch (⌀ 25,4mm) je Farbe (rot, gelb und grün) sowie 12m Schrumpfschlauch (⌀ 38mm) in blau [0,00 € dank der Spendenbereitschaft eines Wuppertaler Elektro-Isolierwerkes <3]
  • 10m Schrumpfschlauch (⌀ 25,4mm) in blau. [30,79 €]
    (Da der blaue 38er Schlauch eher himmelblau und nicht wie gehofft ultramarinblau war, habe ich mir nochmal zusätzlich 10m Schlauch bei einem anderen Hersteller bestellt. Dieser sah auf den Bildern wesentlich dunkler aus, hat aber in echt fast die selbe Farbe wie der Schlauch, den ich bereits hatte…)

Baumaterial für die bunten Kugeln

Nach langem Überlegen und ausprobieren (Kugeln aus Pappmaché basteln, Plastikbälle mit Bauschaum ausspritzen, fertige Schaumstoffwürfel kaufen …), habe ich mich am Ende für Styroporkugeln entschieden. Da die Steuerung der Installation vermutlich schon Komplex genug wird, habe ich mich vorerst dazu entschlossen pro Bahn nur eine Kugel zu verwenden.

Um das Styropor bestmöglich vor Verschleiß zu schützen, plane ich ein Stangenrohr als Führung in die Kugeln einzuarbeiten.

Material für die Styroporkugeln
  • 5 Styroporkugeln (⌀ 25cm), teilbar, hohl [23,79 €]
  • 3x Lackspray (150ml), matt, Styropor-geeignet je Farbe (rot, blau und gelb) [3 * 5,75 € = 17,25 €]
  • 1x Klarlack-Spray (400ml), matt, Styropor-geeignet [8,95 €]
  • 2m Stangenrohr (⌀ 25mm), fix [1,85 €]
Pappmaché-Prototypen zum Testen des Frabtrackings

Um das Farbtracking der Kinect zu testen und ein Gefühl für die benötigten Größen und Formen der Kugeln (bzw. Würfel) zu bekommen habe ich aus Pappmaché zwei Kugeln (gelb: 25cm, blau: 18cm) und zwei Quader (rot: 25cm, grün: 15cm) gebastelt.

Diese werde ich vorerst auch für das Testen der fertigen Installation nutzen, da ich die Styroporkugeln nicht aus Unachtsamkeit beschädigen möchte. Für den Fall der Fälle habe ich noch das gesamte Pappmaché-Material mitgenommen:

  • Tapeten-Kleister, Pinsel, Zeitungen, Kartonstücke, Luftballons sowie Acrylfarben [0,00 € dank der Spende von Rabea <3]

Technik

Vorweg: Die Kinect V2 mit meinem Windows 10 Laptop und der Processing Library Open Kinect for Processing ans Laufen zu kriegen war nochmal eine ganz eigene Herausforderung, die ich in einem späteren Blog-Eintrag dokumentieren werde…

  • Kinect V2 [Im Paket mit der Xbox One und 3 Spielen über ebay Kleinanzeigen gekauft… glaube alles zusammen für irgendwas zwischen 110-140 €]
  • Kinect-PC-Adapter [19,53 €]
  • Beamer [0,00 € da von der Uni entliehen]

Weiteres Werkzeug & Arbeitsplatz

Neben dem Platzvorteil, den mein altes Zimmer bietet (eine circa 4 x 5 Meter große freie Fläche) ist ein weiterer Vorteil der Keller meiner Mutter, in dem man einfach fast jedes auch nur erdenkliche Werkzeug finden kann. Für den Anfang habe ich mir einen Werkzeugkoffer mit den Basics sowie ein Akku-Schauber, Schleifpapiere, Sägen, Zollstöcke und den Staubsauger (Sehr wichtig, wenn man mit Styropor arbeitet… !) geholt.

Note to self

TODO: Material fotografieren
– für die Drahtbahnen: Schrumpfschläuche & Alu-Verbundrohre
– für die Kugeln: Styropor-Kugeln, Lacke, Stangenrohr
– Technik: Kinect & Beamer
Mood-Foto: Werkzeug- & Material-Chaos im Zimmer
– originale Motorikschleife nochmal fotografieren

TODO – Dokumentation

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