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Konsummotorik Material Prototyp

Schrumpfschläuche: Erstes Date… [KW27]

Ich bin mir noch nicht zu 100% sicher, ob die Rohre einfarbig werden oder ob ich die Anfangs- und Endtstücke mit grünen Schlauch ummanteln werde. Die grünen Rohrteile würden die Stellen markieren, die nicht Teil des Diagrammes sind, sondern sich gezwungenermaßen aus der materiellen Beschränktheit der Rohre ergeben (können halt nicht in der Luft schweben, ne 🤓). Diese Überlegung hat mein Prof im letzten Feedback Gespräch aufgeworfen, weil es die Darstellung der Diagramme visuell verstärken würde.

Bisher bin ich, in Anlehnung an die „originale“ Motorikschleife, immer von unifarbenen Bahnen ausgegangen. Ich bin mir daher noch nicht sicher, wie die zweifarbige Variante im Vergleich zur einfarbigen wirken wird. Ich werde einfach noch mal eine Nacht darüber schlafen. Außerdem leihe ich mir auch morgen Abend erst den Heißluftföhn, daher könnte ich die Schläuche sowieso frühstens übermorgen schrumpfen.

Biegen von bereits geschrumpften Schlauch

Was ich aber heute bereits getestet habe: Wie verhält sich ein bereits geschrumpfter Schlauch, wenn man das Rohr biegt. Fazit: Er wirft Falten. Biegt man das Rohr wieder in die Ausgangsposition zurück, begradigen sich auch die Falten wieder.

Biegt man das Rohr wieder zurück, sind die Stellen an denen die Falten entstanden sind noch ganz leicht sichtbar. Allerdings ist das vernachlässigbar und fällt nur auf, wenn man danach sucht.

Ich muss noch testen, ob die Falten verschwinden, wenn man den Schlauch im gebogenen Zustand erneut mit dem Heißluftföhn schrumpfen würde.

(Nachtrag: Ja, das klappt. Es macht ihm sogar nichts aus, wenn man ihn dann doch wieder gerade biegt). Dieses Verhalten ist ganz gut, da ich die Rohre so zum Transportieren leicht „zusammenklappen“ kann, ohne, dass der Schlauch Schaden nimmt.

Test: Einfarbiges vs. zweifarbiges Rohr

Zum testen der Wirkung habe ich einfach den blauen 38er Schlauch genommen, da ich nach dem überziehen des gelben Schlauches absolut keine Lust mehr auf enge Kisten hatten 😀 … Man stelle sich den blauen Schlauch also einfach grün vor.

Womit ich beim ganzen Projekt am wengisten gerechnet hätte, ist, dass das Überziehen der Schläuche auf die Rohre die meiste Anstrengung kosten wird. Über alles andere habe ich mir vorher den Kopf zerbrochen aber, dass die Schläuche bei einer Länge von 5-7m relativ schwierig aufzuziehen sein werden, habe ich ganz außer Acht gelassen. Das fiel mir dann erst beim Aufziehen des gelben Schlauches auf, der mit 7 Metern der längste ist. Eigentlich wollte ich ihn „nur mal kurz“ aufziehen, um zu sehen wie die ein- und die zweifarbige Variante wirken. Jedoch habe ich mich während dieser Aktion mental schon für die zweifarbige Variante entschieden. Einfach, weil es verdammt schwierig ist, die Schläuche auf die Länge (und dann sogar noch über vorgebogene Bahnen) zu ziehen… Ich hätte das Rohr zwar auch wieder gerade biegen können oder den Schlauch stückeln aber dann hätte ich die Rohre entweder nochmal vollständig ausmessen müssen oder es hätte unschöne Übergänge zwischen den Schlauchstücken gegeben, die bei der unifarbenen aufgefallen wären.

Längen nochmal nachrechen

Die gebogenen Bahnen aufgestellt mit den Standfüßen. Das gelbe Rohr ist bereits testweise mit dem (noch ungeschrumpften) Schrumpfschlauch überzogen. Über den anderen Rohren hängen die zugeschnittenen Schlauchstücke. Zum endgültigen Schrumpfen der Schläuche komme ich wohl erst nächste Woche.

Obwohl ich die Längen letzte Woche schon für beide Varianten durchgerechnet habe, mache ich das ganze diese Woche einfach nochmal – diesmal allerdings nur noch für die zweifarbige Variante. Zur Sicherheit… kost ja nix… Nachdem ich dann alles berechnet habe und zwischenzeitlich die Rohre in ihre finale Position gebogen habe, messe ich die Rohre in ihrer finalen Position nochmal aus, um wirklich sicher zu gehen … Und dann endlich: Schläuche schneiden!

Noch zu klären: Start- und Endstücke des Rohres (Übergang vom Diagramm-Teil zum grünen Teil)

Die Frage, die sich mir jetzt noch stellt: Dürfen die Kugeln komplett bis auf den Boden rutschen oder baue ich am Übergang zum grünen Teil einen kleinen Stopper ein, sodass die Kugeln nur auf dem „Diagramm-Teil“ hin und her rutschen dürfen? Den Kugeln zuliebe, würde es vermutlich Sinn machen, einen Stopper einzubauen, da Styropor nicht gerade für seine Belstbarkeit bekannt ist…

Abgesehen von den Materialbeschränkungen des Styropors würde ich diese Entscheidung auch noch vom Kinect-Tracking der Z-Achse abhängig machen. Denn würde ich mich für die Stopper entscheiden, wäre die Z-Achse sehr stark beschnitten.

Inventur: Verbleibende Schläuche

Um einen Überblick zu behalten, habe ich nach dem Schneiden der Schläuche eine kurze Inventur gemacht. Folgende Schlauchlängen bleiben für die Konzeption des Tripods noch übrig:

Schläuche (⌀ 25,4mm)
Gelb: 7,90m + 2,70m
Rot: 10,40m
Blau: 6,90m
Grün: 6,10m

Schläuche (⌀38mm)
Blau: 9,50m

Schlauchinventur nach dem Schneiden

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